Eine sehr gute Frage!

Hast du dir die Frage auch schon mal gestellt? „Ein perfekter neuer Blogbeitrag für meine Psychoimpulse“ habe ich mir gedacht und bin neugierig in die Literaturrecherche gestartet.

Eines scheint ganz klar: Wenn wir denken passiert dies, weil im Gehirn Prozesse ablaufen. Die Nervenzellen nehmen Signale auf, leiten sie weiter, es werden neue Verbindungen aufgebaut, das Gehirn organisiert sich permanent um und neue Strukturen entstehen. Die Neurowissenschaft untersucht solche Prozesse.

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Aber was ist überhaupt ein Gedanke?

Auf jeden Fall Gehirnaktivität, die sich auch messen lässt. Also ist ein Gedanke nichts anderes als ein bestimmtes Muster neuronaler Aktivitäten? Ja, irgendwie schon, und wir verarbeiten dabei die Reize, die wir über unsere Sinneskanäle aufnehmen.

Und nun kommt der für mich spannendste Teil: Wenn wir einen neuen Reiz aufnehmen, dann wird unser Gehirn immer auf bekannte Prozesse zurückgreifen, denn unser Gehirn ist faul und will so wenig Energie wie möglich verbrauchen. Daher liebt es die Prozesse, die es schon kennt, und baut diese immer weiter aus. Wir fühlen, denken und handeln wir deshalb immer ähnlich.

Unser Gehirn nutzt bekannte Strukturen, um nicht zusätzliche Energie zu verbraten. Die meisten von euch erinnern sich bestimmt an die langen Lerntage zurück. Der Hunger war immer größer als sonst und das Verlangen nach Süßem (schnelle Kohlenhydrate!!!) war immens. Beim Lernen haben wir unser Gehirn zu mehr Aktivität gezwungen. Um Neues zu lernen musste es sich neu vernetzen und ggf. sogar umstrukturieren, daher der erhöhte Energieaufnahmewunsch des Körpers.

Um es kurz zu halten: Eine wirkliche Antwort auf meine Frage habe ich nicht gefunden. Woher die Gedanken kommen scheint ein Rätsel zu sein. Fakt ist aber auf jeden Fall, dass unsere Gedanken mit Hirnaktivität und Reizen unserer Umwelt zu tun haben. Außerdem ist es wahrscheinlich, dass wir „gewohnte“ Gedanken und Gedankenabläufe haben, die bei bestimmten Reizen einfach abgerufen werden und automatisch ablaufen, um Energie zu sparen.

Gewieft, dieses Gehirn.

Meine Hypothese: Wir Menschen sind genau deswegen solche Gewohnheitstiere! Unser Gehirn kann im gewohnten Umfeld nämlich schön Pause machen und sich entspannen. Die Reize kennt es ja!

Wer hat schon mal den Gedankenstopp bei unliebsamen Gedanken ausprobiert? Funktioniert! Aber es ist mit ein bisschen Aufwand verbunden, dann auch bei neuen, angenehmen Gedanken zu bleiben. Logisch, denn das Gehirn bleibt ja aus Energiespargründen gerne bei seinen alten Prozessen.

Vielleicht ist dir schon aufgefallen, dass es auf meinem Kanal viel Input rund um das Thema „positive Gefühle“ gibt? Nun weißt du warum! Ich möchte dir Ideen schenken, wie du über bewusstes Denken ein wärmendes Glücksgefühl dauerhaft haben kannst. Denn unsere Gedanken lassen unsere Gefühle entstehen, nicht andersherum. Der Prozess ist jedoch so schnell, dass wir ihn kaum mitbekommen. Unser Gehirn ist die ganze Zeit dabei, Bedeutung zu geben, und unsere Gefühle machen einfach mit.

Also kann man leicht über gute Gedanken gute Gefühle erzeugen, oder hattest du schon mal bei der Erinnerung an einen wirklich schönen Abend mit Freunden negative Gefühle? Langfristig werden sich deine Gehirnprozesse auch ändern, und mit etwas Übung wird dein Gehirn auf diese neuen Prozesse zurückgreifen, ganz automatisch! Das ist das Geheimnis positiver Menschen: sie haben einfach diese Prozesse im Gehirn fest verankert. Viel Spaß beim eintrainieren!

 

Zum Schluss habe ich noch eine Frage an dich: In welchen Momenten hast du bereits Glücksgefühle?

 

FAZIT:

  • Woher deine Gedanken kommen ist (noch) unklar.
  • Du hast Gedankengewohnheiten, auf die dein Gehirn aus Energiespargründen immer wieder zurückgreift, aber du kannst sie ändern, falls sie positiver sein könnten!!!
  • Werde zum Gehirnbenutzer, indem du einfach dein Gehirn in neue Bahnen lenkst. Auf meinem Kanal findest du praktische Übungen und Impulse, wie es gehen kann!

 

Bis bald,

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