Angst ist eine durchaus sinnvolle Reaktion des Körpers auf Gefahren. Der Körper stellt sich durch allerhand physiologischer Reaktionen auf Flucht oder Kampf ein. So war es eben früher, als Säbelzahntiger noch nicht ausgestopft im Museum standen. Der Mensch musste sich in Sicherheit bringen oder eben kämpfen, und dazu passiert körperlich einiges: der Muskeltonus erhöht sich, das Herz schlägt schneller, das Stresshormon Cortisol wird ausgeschüttet… Die meisten kennen Angst als ein unangenehmes Gefühl, vielleicht sitzt es bei dir auf der Brust oder du bekommst Magengrummeln, Schwindelanfälle oder Übelkeit.

Leider stehen viele Menschen unabhängig von äußeren Umstanden und „realen“ Gegebenheiten häufig unter einer Art Dauerängstlichkeit, die in Stress für den Körper mündet, weil er nicht mehr dazu kommt, das Cortisol abzubauen. Schlaflosigkeit, Gewichtszunahme, innere Unruhe und das Gefühl, „ausgebrannt zu sein“, sind die Folge – und natürlich Angst und Unsicherheit.

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Angst ist also eine physiologische Reaktion auf äußere Umstände oder – und jetzt wird es interessant – innere Repräsentationen bzw. klassisches Kopfkino.

Jetzt mal Hand aufs Herz: wie viele beängstigende Situationen hast du wirklich in deinem Leben? Wie viel von deiner Angst erzeugst du vielleicht selbst, indem du in „worst case“-Szenarien nachdenkst? Sind es doch mehr, als du zugeben magst? Das Gehirn kann zwischen „Realität“ und „Kopfkino“ schlecht unterscheiden: Die emotionale und körperliche Reaktion bleibt die gleiche!

Was dir deine Angst nun wirklich zeigt?

Sie zeigt dir, dass du dir über angstfördernde Dinge zu viele Gedanken machst! Hör auf, ungünstig über das Leben, über dich oder über andere zu denken. Es gibt natürlich Dinge im Außen, die wirklich Angst machen. Da brauche ich nur kurz daran denken, wenn mich jemand erschreckt (ich bin sehr schreckhaft). Trotzdem ist viel der Angst, die wir empfinden, durch unser Kopfkino gesteuert.

Ich möchte dich einladen, dich selbst genauer zu beobachten. Vor allem, wenn du zu den ängstlichen Menschen gehörst. Wo hast du ungünstige Gedanken oder Bilder im Kopf, die Angst auslösen?

Für diejenigen, die schon einen Schritt weiter gehen wollen, ist dieser Artikel hilfreich um die angstauslösenden Gedanken auch zu unterbrechen.

Viel Spaß beim Beobachten!

 

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