Vor einiger Zeit habe ich auf meinem Kanal ein Video mit der Psychotherapeutin Andrea Hillenbrand veröffentlicht, in dem wir über Depressionen sprechen.

Ich will dir in diesem Artikel nochmal kurz und knapp einige Fakten zusammenstellen. Manchmal bin ich verwundert, dass einige Menschen lange warten, bis sie sich Hilfe holen. Ich würde unbedingt dazu raten, dir Unterstützung zu holen, sobald du bemerkst, dass dir dein Leben häufig zäh und unangenehm ist. Jemanden, der dir zuhört, dich unterstützt und dir hilft, deine Muster zu verstehen und zu ändern, kannst du auch schon in Beratungen oder Coachings an deine Seite nehmen.

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Aber nun zurück zum Thema Depression:

Depressionen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen, und es gibt Hinweise dafür, dass die Häufigkeit zunimmt und sich das Ersterkrankungsalter immer weiter nach unten verschiebt. Das Lebenszeitrisiko, an einer Depression zu erkranken, beträgt 16-18 %.

In dem Video war uns wichtig zu vermitteln, dass nicht jede Phase von Traurigkeit, Melancholie oder Antriebslosigkeit zugleich bedeutet, dass man eine Depression hat. Wichtig ist vor allem die zeitliche Dauer und ob beispielsweise Phasen der Freude und Fröhlichkeit die Symptome unterbrechen.

Symptome einer depressiven Episode können Folgende sein:

  • Verlust von Freude und Interesse,
  • Konzentrations- und Gedächtnisstörungen,
  • Denkstörungen (verlangsamtes Denken, Denkhemmung und Grübeln),
  • Antriebslosigkeit,
  • Innere Unruhe,
  • Suizidgedanken,
  • Ein- und Durchschlafstörungen,
  • Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust oder Gewichtszunahme oder
  • Sexuelle Unlust.

Wenn du denkst an einer Depression erkrankt zu sein, sprich am besten mit deinem Hausarzt oder gleich mit einem Psychotherapeuten darüber. Manchmal ist auch eine Medikamenteneinnahme notwendig, die direkt am Hirnstoffwechsel ansetzt.

Vergiss nie: sich Hilfe zu holen und zu wissen, wo die Grenze ist, ist eine riesige Stärke. Keiner verlangt von dir, dass du alles weißt oder alles alleine lösen kannst. Lediglich zu wissen, wen du Fragen kannst, ist wichtig.

Ich habe ein wenig gesucht und online einen Selbsttest gefunden, den du machen kannst, um abzuprüfen, wie stark deine depressiven Symptome sind.

WICHTIG: Dieser Test ersetzt KEINE ärztliche Diagnose. Wenn du den Test ausfüllst, unterstützt du damit die Forschung auf dem Gebiet, denn die Antworten werden anonym für Forschungszwecke verwendet. Ich habe ihn auch schon ausgefüllt und meine Daten für die Forschung zur Verfügung gestellt. Die genauen Infos findest du, wenn du dem Link folgst.

Viele Grüße,

 

 

Quelle:

Frauenknecht, S., Lieb, K., & Brunnhuber, S. (2008). Intensivkurs: Psychiatrie und Psychotherapie.

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