Du weißt, was du zu tun hast, tust es aber nicht.

Dreimal den gleichen Absatz gelesen, nichts ist im Kopf geblieben, schnell noch mal die Mails gecheckt, einige WhatsApp-Nachrichten geschrieben. Eine Stunde ist um.

ABONNIEREN SIE UNSEREN NEWSLETTER
Als Dankeschön bekommst du meine 10 Positivity Power Tipps für Sofort-Energie im Alltag. Du erhältst monatlich Marie's Monthly News und erhältst Specials und Rabatte.
Ich mag keinen Spam. Deine Email Adresse wird nicht verkauft oder an Drittparteien weitergegeben.

Manche merken es auch körperlich: Sie bekommen ein heißes Gefühl hinter der Stirn, Konzentrationsmangel macht sich breit, der Nacken verspannt sich immer mehr und, wenn sie zu emotionalem Essen neigen, bekommen sie vielleicht auch Lust auf etwas zu Essen.

Das schlägt sich natürlich auch auf die Stimmung nieder: (leichte) Gereiztheit und Genervtheit, meist von dir selbst.

„Warum kriege ich es nicht hin, mich zu konzentrieren?“

„Jetzt habe ich schon wieder was gegessen, ohne dass ich Hunger habe!“

Wenn du „Glück“ hast, ist noch jemand anderes da, auf den du es schieben kannst. Ein Streit entsteht, der Andere kann ja auch nichts dafür…

Du willst was machen. Du weißt, was du tun müsstest, hast aber keine Lust. Dann halt eben noch mal zu YouTube und Facebook und Instagram. Nur mal kurz durchscrollen, was es so Neues gibt.

Eine Stunde später bist du durch. Mit dem Ergebnis, dass dir du jetzt auch noch eine Stunde von deinem Tag verbummelt hast.

Jetzt mal ehrlich:

So (unproduktive) Tage hat jeder mal (gehabt) und es ist absolut in Ordnung! So was darf auf jeden Fall mal sein und da darfst du ganz Milde mit dir sein.

Wenn du allerdings das Gefühl hast, dass es bei dir eher die Regel als die Ausnahme ist, dann habe ich einige Tipps für dich:

  1. „Wenn… dann…“ Regeln aufstellen!

Wenn ich merke, dass ich mich nicht mehr am Schreibtisch konzentrieren kann, dann lüfte ich kurz den Raum.

Wenn ich merke, dass ich genervt bin, dann frage ich mich direkt warum und verändere meine Stimmung.

Wenn ich merke, dass ich bei Facebook sinnlos rumschaue, dann mache ich den Browser zu.

  1. Stell dir das Ergebnis des heutigen Tages vor. Was willst du in einer Stunde oder bis zum Abend konkret geschafft haben? Klingt einfach, ist es auch und sehr wirksam.
  2. BEWEGEN! Stretchen, dehnen, spazieren gehen oder gleich intensiver: Joggen gehen, Krafttraining, schwimmen. Ich verspreche dir, danach geht es dir besser. Es ist wie eine Durchlüftung deines Betriebssystems.

Je eingefahrener dein „Arbeitsvermeidungsverhalten“ ist, desto einfacher kannst du es analysieren und herausfinden, wo du konkret aussteigen kannst.

Probiere verschiedene Regeln aus. Die zweite Regel solltest du jedes Mal anwenden, wenn du dich an die Arbeit setzt, aber bitte: keine unrealistischen Ziele, die dich nur unter Druck setzen. Schließlich solltest du auch noch Spaß an der Sache haben und Erfolgserlebnisse sind zum Dranbleiben optimal!

Was machst du, wenn du merkst, dass du prokrastinierst? Schreib es unten in die Kommentare. Ich bin gespannt!

Viele Grüße,

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: